Freitag, 11. April 2014

Aufzeichnung der Aufführungen in Budapest

02.04.2014 - Israelisches Kulturinstitut (herzlichen Dank an Klein László):

Teil 1: https://www.youtu.be./watch?v=B_hQXHQSVwE

Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=DXq4uAnQ9L4

03.04.2014 - Bálint Haus (herzlichen Dank an das DNG):

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=D4Qu0UUyGWY

Montag, 7. April 2014

Gesicht zeigen für Toleranz, Menschlichkeit und Lebensmut (LC)

Der Saarlouiser Künstler Mike Mathes malte für unsere Fahrt nach Budapest eines seiner inspirierten Augen. Indem wir den Schirm an geschichtsträchtigen Orten wie dem Donauufer und dem jüdischen Museum aufspannten, zeigten wir dort Gesicht für Toleranz, Menschlichkeit und Lebensmut. Die ungarischen Schüler/-innen hatten während ihres Aufenthalts Mike Mathes in seinem Atelier besucht (http://sgs-dng-salzigerkaffee.blogspot.de/2014/01/2901-ungarische-gruppe-zu-gast-beim.html) und wussten somit genau Bescheid über den symbolischen Gehalt dieser Geste.
 
 
Eine zentrale Szene des Theaterstücks spielt am Donauufer, wo viele Juden erschossen und ihre Leichname in die eisige Donau geworfen wurden. Heute erinnert ein bewegendes Mahnmal an die Geschehnisse vor siebzig Jahren.
 
 
Auf dem Schirm die Aufschrift "emberi méltóság" ist die ungarische Übersetzung für "Menschenwürde".
 
 
Auf dem Hof des jüdischen Museums, das auf dem Gebiet des 1944 errichteten Ghettos liegt, erinnert eine Trauerweide, auf deren Blätter Namen jüdischer Opfer eingraviert sind an die innerhalb von 2 Monaten deportierten und ermordeten ca. 600.000 ungarischen Juden.
 
 

Rückblick - Ungarnaufenthalt (LC)

Liebe Mitstreiter/-innen,
der Link zum Onlineordner mit den Bildern zur Ungarnfahrt ist aktiv und kann bei mir erfragt werden. Die Bilder stehen dort bis Mitte Mai zum Herunterladen bereit.
Auch wenn nicht alle dabei sein konnten, ist die erfolgreiche Fahrt doch Frucht unser/euer aller gemeinsamen Bemühungen. Entsprechend gilt der Dank allen am Projekt Beteiligten!
Fanni Örkényi und Mónika Farkas in Ungarn sowie dem Deutschen Nationalitätengymnasium danken wir hier noch einmal ausdrücklich für die große Gastfreundschaft und hervorragende Organisation aller Aktivitäten. An dieser Stelle muss aber auch Angela Wankes tolle Arbeit mit den Schüler/-innen und dem talentierten Holger Huppert gewürdigt werden. Fannis ungarische Gruppe war so gut, dass sie am Freitag auf dem 20. Landestreffen der Theatergruppen der deutschen Gymnasien vollkommen verdient den 1. Preis gewinnen konnte.
Die Aufführungen im Israelischen Kulturinstitut, im Balint-Haus (jüdisches Kulturzentrum) und in der Schule bescherten allen Zuschauern bewegende Augenblicke und ernteten allseits großes Lob. Den Akteuren zollte man Hochachtung für ihr Können und Dank für ihre Empathie. Solch Lob kam besonders von den anwesenden Zeitzeugen, selbst Überlebende des Holocaust!
Ausnahmslos alle ungarischen und deutschen Schüler/-innen haben sich toll benommen und super zusammengearbeitet. Es war bewegend zu sehen, wie sich die älteren Schüler/-innen um unsere Kleinen gekümmert haben.
Ein solches länder- und altersübergreifendes Projekt bringt das Beste zum Vorschein, was unsere Schüler/-innen zu bieten haben. Ich hoffe auf Fortsetzung!
Herzliche Grüße
Christian Lanyi
 

Sonntag, 6. April 2014

Amandas Bericht (LC)

Amanda (Klasse 4): Meine Theaterfahrt nach Ungarn

Das Gymnasium am Stadtgarten hat mit einer ungarischen Schule zwei Theaterstücke geschrieben und einstudiert. In den Stücken ging es um den Holocaust. Während des Holocaust brachten die Nationalsozialisten 6 Millionen Juden um. In unseren Stücken zeigten wir das traurige Schicksal der verfolgten Familien. Die Stücke wurden in Januar schon einmal im Vereinshaus Fraulautern aufgeführt. Jetzt besuchte unsere Theatergruppe die Ungarn. Und wir führten unsere Stücke dreimal sehr erfolgreich auf.



Am Dienstag flogen wir von Frankfurt nach Budapest. Dort erwarteten uns unsere Gastfamilien. Ich selbst aber übernachtete im Wohnheim. Am ersten Abend ging ich mit meinem Vater, meinem Bruder und noch ein paar anderen Lehrern ins Ballett. Eine russische Gruppe führte ein Stück über den französischen Bildhauer Rodin auf.



Am nächsten Vormittag besichtigten wir das Parlament und gingen anschließend an das Donauufer, wo vor 70 Jahren viele Juden erschossen wurden. Heute erinnert ein Denkmal aus Schuhen an das Leid dieser Menschen. Es ist ein sehr trauriger Ort.





Danach gingen wir ins Israelische Kulturinstitut zur Generalprobe. Am Nachmittag hatten wir Freizeit und erkundeten die Umgebung. Budapest ist eine sehr schöne Stadt. 



Bei der Aufführung am Abend waren mehrere jüdische Überlebende anwesend. Sie zu treffen war ein besonderes Erlebnis. Wir schenkten ihnen eine "Salziger Kaffee"-Tasse. Die Aufführung gelang uns gut, sodass wir viel Applaus bekamen.

Am nächsten Tag besuchten wir die Synagoge und das jüdische Museum.





Nach einer weiteren Probe in der Schule gingen wir wieder ins Stadtzentrum zum Balint-Haus, einem jüdischen Kulturzentrum. Die Aufführung dort gelang uns noch besser als am Vorabend. Sie wurde gefilmt.



Bevor wir zum Wohnheim zurückkehrten, durfte, wer wollte, noch in den Süßigkeitsladen Vorräte holen. Dieser sah aus wie ein Paradies. Selbst die Toiletten waren mit echten Süßigkeiten ausgeschmückt.

Am nächsten Tag konnten wir bis Mittag ausschlafen. Am Nachmittag nahmen wir als Gastgruppe am Landestreffen der Theatergruppen der deutschen Gymnasien teil.



Unsere ungarische Partnerschule konnte den 1. Platz erreichen.



Danach gaben die Ungarn ein Abschiedsfest für uns mit einem leckeren "Kaffee-und-Salz"-Karamellkuchen.





Nach dem Abschiedsfest ging ich mit ein paar anderen Schülern und noch 2 großen ungarischen Schülerinnen ins Tropicarium. Dort gab es Haie, Papageien, ungefähr 100 Arten von Fischen, Krokodile, Affen die einander lausten, Rochen die man streicheln konnte, Hamster die wegliefen, wenn man sie streicheln wollte, Insekten, Schlangen usw.

Am nächsten Tag mussten wir zeitig aufstehen, damit wir gegen 9:00 Uhr am Flughafen waren. Als alle da waren verabschiedeten wir uns von den Ungarn. Danach machten wir den Check in. Bevor der Flieger abflog hatten wir 15min, um uns etwas zu kaufen. Als wir abflogen waren alle traurig, dass sie gehen mussten.

In meiner Grundschulzeit war die Teilnahme am Theaterprojekt eines meiner besten Erlebnisse. Ich freue mich, dass ich am Stadtgartengymnasium mitspielen durfte!

Samstag, 5. April 2014

01.-05.04.2014 Theaterfahrt nach Budapest

Hier  nur wenige Bilder der Theaterfahrt nach Budapest. Barbara erstellt einen ausführlicheren Bericht, der online einzusehen sein wird. Alle Bilder können von einem Online-Ordner heruntergeladen werden, dessen Adresse bei mir erfragt werden kann.

Freitag, 4. April 2014

Kurzmeldung aus Budapest

Die drei Aufführungen in Budapest waren alle einzigartig, und zusammen genommen ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Beteiligten. In den nächsten Tagen erscheinen hier die Photos und Filme. Heute haben sich die Akteure erst einmal ihre Freizeit verdient! Morgen sind alle gegen 16:00 Uhr wieder am SGS.